building

Die Studenten auf jede Eventualität vorbereiten

Weiterbildung Das Glion Institute of Higher Education mit Standorten in der Schweiz und London ist eine führende internationale Hochschule im Bereich Hospitality. Wir wollten von Jacquie Lutz, Career & Internship Manager wissen, wie man Studierende fit macht um in einer dynamischen und globalen Branche zu bestehen.

Miriam Dibsdale

Frau Lutz, welche Aufgaben nehmen Sie und Ihr Team beim Glion Institute of Higher Education wahr?

Einerseits ist es die Aufgabe der Abteilung Career & Internship, unseren Studierenden bei der Praktikumssuche unterstützend zur Seite zu stehen, andererseits beraten wir Studienabgänger bei ihrer Karriereplanung. Als eine der wichtigsten Aktivitäten organisieren wir Firmenbesuche auf unseren Campussen, die den Studierenden Gelegenheit bieten führende Hospitality- und Luxusunternehmen aus der ganzen Welt kennenzulernen und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Welchen Stellenwert haben Praktika im Bildungskonzept von Glion?
Praktika sind unverzichtbar! Die Praxissemester sind ein fester Bestandteil der Studienprogramme von Glion, denn sie ermöglichen Studierenden nicht nur, auf dem Campus gelernte Fähigkeiten und Theorien umzusetzen, sondern auch die realen Bedingungen der Luxushotellerie und -gastronomie der führenden Häusern dieser Welt hautnah zu erleben. Sie lernen dabei, ein wertvolles Mitglied verschiedener Teams zu sein, sich in verschiedenen Kulturen zu bewegen und reifen zu echten Weltbürgern heran.

Wie werden diese Praktika organisiert, d. h. welche Kriterien müssen Unternehmen erfüllen, um eine Partnerschaft mit Glion eingehen zu können?
Wir verfügen über eine umfangreiche Datenbank an Arbeitgebern aus weltweit führenden Hotelunternehmen, die strukturierte Programme in ihren Betrieben anbieten. Gleiches gilt für Unternehmen aus den Bereichen Luxus, Finanz- und Beratungswesen. Wir arbeiten aber auch mit kleineren, unabhängigen Unternehmen und Start-ups zusammen. Dabei überwachen wir stets die Qualität der angebotenen Ausbildungsplätze und evaluieren jede Kooperation laufend neu.

Bewerten die Praktikageber die Studenten?
Arbeitgeber geben am Ende des Praktikumaufenthalts eine detaillierte Bewertung jedes Studierenden ab, eine Voraussetzung um das Praxissemester zu bestehen. Studierende ihrerseits geben bei ihrer Rückkehr auf den Campus Feedback über ihre Erfahrungen im jeweiligen Bertrieb.

Ganz allgemein gefragt: Welche Qualitäten braucht eine Person, um im Gastgewerbe zu bestehen?
Flexibilität, Beharrlichkeit, Leidenschaft für die Branche, Liebe zum Umgang mit Menschen aus aller Welt, Aufgeschlossenheit, Demut, Empathie –das sind nur einige der Qualitäten, um in der Hotellerie erfolgreich zu sein.

Wie helfen Sie Absolvierenden beim Eintritt in den Arbeitsmarkt?
Wir bereiten Studierende gründlich auf diejenigen Rekrutierungsprozesse vor, mit denen sie am wahrscheinlichsten konfrontiert werden, dazu gehören Online-Bewerbungen, Assessment-Centers sowie verschiedene Interviewformen. Darüber hinaus organisieren wir Einzelgespräche mit Unternehmen, die unsere Studienstandorte besuchen. Im Jahr 2016 waren dies 154 Firmen.

Eine beachtliche Anzahl der Absolvierenden von Glion arbeitet ausserhalb der Hotellerie. Warum sind diese Abgänger in ganz unterschiedlichen Branchen gefragt?
Während ihres Studiums entwickeln Studierenden eine Reihe wertvoller Fähigkeiten, die in verschiedenen Sektoren sehr gefragt sind. Dies ist sowohl auf die Natur des Studiums zurückzuführen, als auch auf die Praxiserfahrungen, die sie in dieser Zeit sammeln. Insbesondere schätzen Arbeitgeber sogenannte Soft Skills wie Kommunikationfähigkeit, Kundenbetreuung und Teamfähigkeit unserer Schüler sowie ihre Bereitschaft, sich in einem internationalen Umfeld und verschiedenen Kulturen zurechtzufinden.

 

lutz

 

 

 

 

 

Jacquie Lutz
Career & Internship Manager
Glion Institute of Higher Education

 

Weitere Informationen unter:
www.glion.edu

 

«Der Glion-Spirit lebt weiter»
Claudia Gehring, Glion-Absolventin und Sales Executive des Schmuckherstellers Buccellati, blickt auf ihre Studienzeit zurück.

Als ich meinen Abschluss am Glion Institute of Higher Education gemacht habe, wusste ich noch nicht, in welche Richtung meine berufliche Laufbahn gehen sollte. Mein Vater und Onkel waren beide in der Schmuckbranche tätig, was meine Kindheit geprägt hat. Zwar habe ich zuerst für Hotels gearbeitet, gleichzeitig blieb Schmuck aber ein ständiger Begleiter für mich, da diese Hotels eigene Schmuckläden führten. Als dann ein Angebot aus dieser Branche kam, wagte ich den Schritt.

Während meiner Zeit bei Glion habe ich Dinge gelehrt, die in meinem Job täglich Anwendung finden. Die zwei Branchen sind sich sehr ähnlich – beide sind international ausgelegt und bester Kundenservice hat oberste Priorität. Auch von meinem Fachwissen über Essen und Wein profitiere ich als Sales Executive beim gemeinsamen Essen mit Kunden. Was mir auf meinem Weg auch sehr geholfen hat, ist die Internationalität Glions. Als weltoffene Schule haben wir sowohl im Unterricht als auch durch den Umgang mit den Mitschülern viel über die verschiedene Kulturen gelernt. Der sogenannte «Glion-Spirit» lebt bis heute weiter und auf den sozialen Medien tausche ich mich noch heute mit ehemaligen Mitstudenten aus.

 

gehring

 

 

 

 

 

Claudia Gehring
Glion-Absolventin und Sales Executive
des Schmuckherstellers Buccellati