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Zum Abenteuer Auslandaufenthalt braucht man Interesse an fremden Sprachen und Kulturen.

Auslandaufenthalte unterstützen die Persönlichkeitsfindung.

Weiterbildung Ein Blick auf die Stellenbörsen macht klar: Sprachen sind wichtig, nicht nur in Kaderpositionen. Wer es sich zeitlich und finanziell erlauben kann, eignet sich Fremdsprachen im Ausland an – weil man dabei weitaus mehr lernt, als nur die Sprache selbst.

SMA

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Sie palavert wie ein «real American Hoosier girl» ‒ der Akzent ist unverkennbar aus Michigan –, doch die Sprache ist nicht das Einzige, was Marlen aus einem Austauschjahr in den Staaten mitgebracht hat. «Die amerikanische Freundlichkeit fehlt mir hier am meisten», sagt die 18-jährige Gymischülerin, «aber auch der lockere Umgang miteinander sowie die gegenseitige Rücksichtnahme.» Auch wenn der Abschied mit 17 Jahren von Eltern, Familie und Freunden äusserst hart war und der Start in den USA mit einigen Hindernissen gepflastert, das Highschool-Austauschjahr hat sich für sie in jeder Hinsicht gelohnt: «Ich bin in diesem Jahr total selbstständig geworden, habe gelernt, mich anzupassen, aber auch durchzusetzen.» Die Unterrichtsfächer in Englisch, das Training in verschiedenen Sportteams und nicht zuletzt das Alltagsleben in einer amerikanischen Familie haben sprachlich ihre Spuren hinterlassen, Marlen ist Englisch in Fleisch und Blut übergegangen. «Zurück in der Schweiz habe ich noch immer auf Englisch gezählt», sagt sie, «und einige deutsche Ausdrücke waren wie gelöscht – ich musste sie im Wörterbuch nachschlagen!»

«Ich bin in diesem Jahr total selbstständig geworden, habe gelernt, mich anzupassen, aber auch durchzusetzen.»

 Im Ausland geht’s um mehr als «nur» die Sprache

Auslandaufenthalte sind gerade für junge Menschen wichtig. Nicht nur für die Sprache, auch für die Persönlichkeitsentwicklung, die Offenheit gegenüber anderen Kulturen, die Horizonterweiterung. Eine Bereicherung fürs Leben also und eine Investition für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. So machen viele Studierende von Auslandsemestern Gebrauch. Aber auch von Auslandpraktika, einer Summer School, einer Studienreise oder einem ganz simplen Sprachaufenthalt. Voraussetzungen für die Teilnahme an Auslandaufenthalten ist primär das Interesse an fremden Sprachen und Kulturen und die Bereitschaft, sich auf ein Abenteuer einzulassen. Bereits über gewisse Sprachkenntnisse zu verfügen, ist zudem vorteilhaft. Bei der Planung des Sprachaufenthalts stehen den Studierenden die International Relations Offices beratend und unterstützend zur Seite.

Young backpackers in the city

Bei Sprachschulen entscheidet nicht nur der Preis

Natürlich kann man eine Sprache nicht nur im entsprechenden Land lernen, auch zu Hause ist das auf verschiedene Arten möglich. Selbstlernkurse, Onlinekurse und natürlich Sprachkurse, die vor allem abends besucht werden. Dabei gibt es verschiedene Kursarten: Standard-, Intensiv-, Privat-, Diplom-, Business- oder Spezialkurse – für jedes Bedürfnis ist das Richtige dabei. Bei den Sprachschulen lohnt es sich, nicht nur auf den Preis zu achten (die staatlich subventionierten Berufsschulen sind am günstigsten), sondern auch und vor allem auf die Klassengrösse. Gerade teurere Sprachschulen entlöhnen zudem die Lehrerinnen und Lehrer besser – was sich positiv auf die Unterrichtsqualität auswirkt. Denn gut bezahlte Lehrpersonen sind motivierter und bereiten den Unterricht auch seriöser vor.