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Im September beginnt der erste duale Bildungsgang MBA-MSc in Hotelmanagement

Weiterbildung Mit einer 90-prozentigen Beschäftigungsgarantie ihrer Absolventen garantieren die Studiengänge der schweizerischen Hotelfachschulen eine weltweit sehr begehrte Ausbildung nicht nur im Bereich der Hotellerie. Die jungen Studenten werden wegen ihrer Diszipliniertheit und Professionalität sehr geschätzt und brauchen sich vor Arbeitslosigkeit nicht zu fürchten. Anstatt sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, haben die neuen Eigentümer des Glion Institut des Hautes Études (GIHE) beschlossen, in Zusammenarbeit mit der Grenoble École de Management einen neuen, ausgesprochen innovativen Studiengang einzuführen.

SMA

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Gestützt auf die Stärken des GIHE bietet dieser neue Studiengang durch die Zusammen- arbeit mit der Grenoble École de Management (GEM) seinen Studenten die Möglichkeit, gleichzeitig einen MBA-Abschluss und einen Master of Science in Hotelmanagement zu erwerben, wobei die GEM nach Aussage ihres Vizepräsidenten Jean-François Fiorina auf die Ausbildung für «zukunftssichere Berufe in aussichtsreichen Branchen spezialisiert ist, bei der es vor allem um die direkte Anwendung des erworbenen Wissens geht, da sich der Studiengang vor allem an Fachleute wendet, die bereits im Beruf stehen». Dadurch könne man sich am Bedarf von Arbeitgebern orientieren, die nicht mehr ausschliesslich aus der Hotelbranche stammen, sondern die von der Hochschule vermittelten Kompetenzen schätzen, wie Pierre Ihmle, Vizepräsident von Sommet Education bestätigt: «Unsere Studiengänge sind direkt auf die Unternehmenswelt und die Welt insgesamt ausgerichtet. Wir sind von Natur aus auf die Nachfrage und die spezifischen Bedürfnisse unserer Industrie ausgerichtet, die globale Strategien verfolgt. Diese neuen Studiengänge stellen eine Kombination des Besten aus zwei Welten dar, namentlich von Management und Gastfreundschaft. Das Interesse an ihnen geht deshalb verständlicherweise über den Bereich der Hotellerie hinaus und betritt vor allem den Vertrieb von Luxusartikeln oder die Finanzbranche, die ihren Kunden sehr umfassende Dienstleistungen anbieten, und daher auf die individuelle Betreuung setzen, wie sie in der Luxushotellerie schon lange üblich ist.»

Die Attraktivität erklärt sich auch durch die allgemeine Tendenz zu individuell angepassten Leistungen bei hochpreisigen Gütern. Der Grund ist, dass die Kunden immer anspruchsvoller werden und individuelle Formen der Betreuung und Leistungen erwarten, welche an den Hotelfachschulen durch «Soft Skills» vermittelt werden: «Zusätzlich zu den Management-Kompetenzen, erwerben unsere Studenten sogenannte ‹Soft Skills›, welche die DNA einer Hotelfachschule ausmachen: ein gep egtes Auftreten, interkulturelle Kompetenz, Anpassungsfähigkeit, den Kunden über seine Erwartungen hinaus zufrieden zu stellen, aber auch jene Disziplin und Demut, die unsere Markenzeichen sind. Teamfähigkeit, Service- und Kundenorientierung, den Kunden empfangen, woher er auch stammt und welche Erwartungen und Bedürfnisse er haben mag.»

Vorteile für Studenten und künftige Arbeitgeber
Die starke Nachfrage führte zur Einrichtung eines neuen Studiengangs unter Berücksichtigung jener Elemente, auf denen das Renommee von Glion aufbaut und auch in Zukunft seine Stärke ausmacht, indem an jener einzigartigen Fähigkeit festgehalten wird, innovativ zu sein, sich selbst immer wieder in Frage zu stellen und Traditionen zu wahren. Genau dies wird auch von den Schülern erwartet, die ab September 2018 in den ers- ten Jahrgang des dualen Bildungsgangs MBA-MSc in Hotelmanagement aufgenommen werden, wobei die GEM ihr spezifisches Know-how einbringen wird, wie uns Jean-François Fiorina anvertraut: «Die Unterneh- men brauchen Manager, die sich in der Welt auskennen und ihre Herausforderungen verstehen, die in der Lage sind, diese Herausforderungen zu interpretieren, um die richtigen Entscheidungen für ihr Unternehmen zu tre en. Durch unser Know-how in den Bereichen Geopolitik und Globalisierung sowie unsere Studiengänge im Bereich Management und Strategie können sie die notwendigen Kompetenzen für diese Analyse erwerben. Die Zusammenarbeit zweier bekannter und anerkannter Marken wie dem GIHE und der GEM stellt einen unverkennbaren Vorteil sowohl für unsere Studenten als auch ihre künftigen Arbeitgeber dar.»

Unternehmerische Eigeninitiative
Das Ausbildungsprogramm dieses einzigartigen Studiengangs, in dem die Studenten auf künftige Managementaufgaben vorbereitet werden, umfasst ein Studienjahr auf dem Campus von Glion, an das sich im zweiten Jahr die Abschlussarbeit zu einem Studienprojekt, begleitet durch punktuelle Online-Kurse, anschliesst. Auf diese Weise werden Intensivkurse mit Praxisbezug, die der Vorbereitung der Studenten auf den stetigen Wandel des wirtschaftlichen Umfeldes dienen, mit dem Erwerb von Kompetenzen für die Bewältigung von Herausforderungen in Management, Vertrieb und Organisation miteinander verknüpft. Der Studiengang schult die Studenten darin, ein strategisches Verständnis von Organisationen auf globaler Ebene zu entwickeln, sich Management-Kompetenzen anzueignen und ihre unternehmerische Eigeninitiative anzuregen.

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KURZPORTRÄT.
Glion Institut de Hautes Études
Das Institut wurde 1962 gegründet, um den lokalen Bedarf an Führungskräften im Hotelgewerbe zu decken, entwickelte sich aber bald zur ersten Adresse in seinem Bereich. Während das Institut zunächst französischsprachige Studenten anzog, sind heute an den Campus-Standorten in Bulle, Glion und London etwa 1300 Studenten aus 100 Ländern eingeschrieben. Das international renommierte GIHE erhielt 2015 den World- wide Hospitality Award, eine Auszeichnung, mit der die Exzellenz seiner Studiengänge unterstrichen wurde. Weitere Informationen unter www.glion.edu

Abbildungen: (c) Glion Institute de Hautes Études