industrie 4.0

Industrie 4.0 Wenn Maschinen intelligent werden

Technologie Die Modernisierung industrieller Produktionsanlagen ist eine der Voraussetzungen für die Entwicklung der Industrie 4.0 . Diese Erneuerung führt nicht nur zu einer höheren Produktivität, sondern ist auch eine Voraussetzung, um mit der Entwicklung der gesetzlichen Vorschriften Schritt zu halten.

SMA

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Während die Industrie 4.0 in den verschiedenen Branchen der Industrie immer mehr Bedeutung gewinnt, werden die Infrastrukturen und Produktionsanlagen einer Verjüngungskur unterzogen. Und dafür ist es auch höchste Zeit, denn in der Schweiz sowie in anderen Ländern Europas arbeiten viele Unternehmen noch mit Produktionsanlagen, die sich auf einem alten Standard befinden. Im Kontext einer stetig wachsenden Verschmelzung von Industrie und Internet zeigt sich, dass hier ein enormer Bedarf besteht.

 

Dies traf auch auf das in Porrentruy (JU) angesiedelte Unternehmen Composites Busch zu, das auf die Entwicklung und Produktion von leistungsfähigen Verbundwerkstoffen wie zum Beispiel Carbon spezialisiert ist. Da das Unternehmen sich hauptsächlich im Bereich der Medizintechnik entwickelt, unterliegt es strengen und anspruchsvollen Vorschriften vor allem hinsichtlich des Themas der Rückverfolgbarkeit.

 

„Wer in der Medizinbranche tätig ist, muss in der Tat besondere Normen einhalten, um nicht gegen die geltenden Vorschriften zu verstoßen“, unterstreicht Marc Nass, Direktor von Actemium Romandie, ein Unternehmen, das sich auf die Automatisierung von Industrieanlagen spezialisiert hat und in der ganzen Westschweiz präsent ist. „Die Norm ISO 13485, die in dieser Branche eine große Bedeutung hat, verlangt von Herstellern von Medizintechnik Einrichtungen, die eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der verwendeten Materialien sowie der angewandten Herstellungsprozesse ermöglichen.“

 

Industrie 4.0 Maschinen vernetzt

Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Composites Busch, hat Actemium die Produktionsanlagen des Unternehmens modernisiert, um die Rückverfolgbarkeit bei der Herstellung seiner Produkte zu verbessern. Das Ziel bestand darin, die Daten der Herstellungsanweisungen für die Anlagenführer dazu zu nutzen, um sie direkt in die Produktionsmaschinen zu integrieren. Gleichzeitig sollte es möglich sein, Daten aus den Produktionsprozessen zu sammeln.

 

„Durch diese Modernisierung hat Composites Busch nicht nur seine Rückverfolgbarkeit verbessert, sondern auch seine Produktivität erhöht“, so Marc Nass. „Dank des Prototyps, den wir entwickelt haben, konnte das Unternehmen sein tägliches Produktionsvolumen um 15 % auf 18 % steigern. Dadurch können einerseits die Normen im Medizinbereich eingehalten werden, andererseits kann sich das Unternehmen neue Märkte erschließen.“

 

Industrie 4.0

 

Actemium auf der Messe „Salon des industries du futur“

Am 14. und 15. Juni dieses Jahres findet in Mühlhausen (F) die Messe „Salon des industries du futur“ statt. Auf der Messe, die sich an Fachleute der Industrie 4.0 richtet, werden die neuesten Tendenzen und Lösungen in diesem Bereich vorgestellt. Die Veranstaltung bietet gleichzeitig eine gute Gelegenheit zum Austausch unter den teilnehmenden Unternehmen aus verschiedenen Branchen beiderseits der Grenze.

Actemium wird auf der Veranstaltung mit einem Messestand vertreten sein, um sein Know-how in den verschiedenen Anwendungsbereichen der Industrie 4.0 vorzustellen.

„Es ist eine sehr interessante Veranstaltung, weil die Teilnehmer aus der Schweiz und aus Frankreich Gelegenheit haben, über den Tellerrand zu schauen, und dadurch zu entdecken, dass es auf unseren Märkten unterschiedliche Konzepte und Bedarfe gibt“, fügt Marc Nass hinzu.

 

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.industriesdufutur.eu