Server room interior in datacenter

Effektive Mainframe-Architektur für Ihr Datenmanagement

Technologie Für viele Unternehmen steht das Data-Management als eine grosse Herausforderung. Mehr kleine Server scheinen nicht die beste Lösung für eine problemlose Datenverarbeitung zu sein und selbst die grössten Betriebe bleiben bei Mainframe. Angesichts dieses ständig sich wandelnden Problems unterstützen die aktuellen, unter z Systems zusammengefassten IBM Grossrechner Unternehmen durch eine polyvalente Mainframe-Architektur.

Matthias Mehl

Wie funktioniert diese Mainframe-Architektur?

 

Die z System Grossrechner zeichnen sich unter anderem durch im System-Design vollständig redundante Komponenten aus. Sie werden deshalb auch gleichbedeutend „Zero Downtime Systems“ genannt. Eine Vielzahl an Modelle sowie „Capacity on Demand“ erlauben es Unternehmen, genau die benötigte Kapazität für ihre Datenverarbeitung bereitzustellen.

Was ein z System von anderen Hardware-Architekturen unterscheidet, ist im Wesentlichen sein I/O Subsystem. Dedizierte Prozessoren übernehmen die Verarbeitung der Ein- und Ausgabedaten von und zu der Peripherie, und entlasten somit die Hauptprozessoren. Diese können sich dadurch anderen Aufgaben widmen und werden typischerweise bis zu 100% belastet. Für die Virtualisierung der Ressourcen sorgt PR/SM, der seit 1988 in der Hardware aller IBM Mainframes integrierte, und dadurch besonders robuste Hypervisor.

 

Welche Betriebssysteme sind mit dem z System kompatibel?

 

Fünf Betriebssysteme stehen zur Verfügung, um Middleware und Applikationen zu unterstützen: z/OS, z/VM, z/VSE, z/TPF und Linux. Mit „Unix System Services“ (USS) enthält z/OS eine zertifizierte Unix Implementierung, welche Programmen ermöglicht, Unix-Dienste zu nutzen und auf hierarchische Dateisysteme (zFS) zuzugreifen. Linux kann unter KVM, unter z/VM oder direkt in logischen Partitionen des z Systems betrieben werden.

In einem Parallel Sysplex Verbund mit z/OS lässt sich eine Systemverfügbarkeitsrate von 99,999% (five nines) übertreffen. Hohe Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartbarkeit werden zusätzlich durch zahlreiche Features gewährleistet.

 

Wie wird eine sichere Datenübertragung garantiert?

 

Mit RACF (Resource Access Control Facility) als Sicherheitssystem sind Unternehmen in der Lage, praktisch jede Ressource im System auf einfache und flexible Weise vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. RACF setzt an der Sicherheitsschnittstelle SAF (System Authorization Facility) an. Diese ermöglicht auch den Einsatz von anderen Sicherheitsprodukten wie z.B. ACF2 oder TopSecret von CA.

IBM z Systems verfügen über in die Hardware integrierte Kryptographiefunktionen (CPACF). Sie erlauben es, Daten zu verschlüsseln und zu entschlüsseln und damit Informationen zu schützen, ohne die Systemleistung zu beeinträchtigen. Für höchste Sicherheitsansprüche bietet sich das in der IBM Crypto Express Karte integrierte Hardware Security Module (HSM) an.

Die aktuelle Modellreihen z13 (Enterprise Class) und z13s (Business Class) können mittels Upgrade der Hardware auf die jeweils nächste Rechnergeneration gehoben werden. Gleichermassen lassen sich Systeme früherer Generationen auf den neuesten Stand aktualisieren, was einen hohen Investitionsschutz gewährleistet.

In der digitalen Wirtschaft, welche auf dem Vertrauen zwischen Geschäftspartnern beruht, und wo der Erfolg mehr denn je von sicheren IT-Systemen abhängt, muss die Informationstechnologie die Grundlagen dazu liefern. Somit setzt IBM z Systems die Massstäbe beim Schutz vor Manipulation, bei der Verschlüsselung, bei der Verfügbarkeit und der Sicherheit.

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