Kuendigung

Dank Outplacement finden Gekündigte schnell wieder eine gute Stelle.

Outplacement: Unterstützung nach der Kündigung

Human Resources Neustrukturierungen, wirtschaftliche Veränderungen oder unzureichende Leistungen – die Gründe für eine Kündigung sind vielfältig. Gerade für unerfahrene und etwas ältere Mitarbeiter kann es sehr schwer sein, eine neue Anstellung zu finden. Eine Outplacement-Beratung kann da ganz neue Möglichkeiten eröffnen.

Leslie Haeny

Leslie Haeny

Outplacement-Anbieter

Von Rundstedt: Standorte in Zürich, Basel, Genf, Lausanne, Lugano
http://www.rundstedt.ch/

Grass & Partner: Standorte in Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Zug, Luzern
http://www.grassgroup.ch/

CTS Group: Standorte in Zürich, Basel, Bern, Aarau, Freiburg, Luzern, Lausanne, Vallon https://www.ctsgroup.ch/?id=outplacement-newplacement

OTP: Standorte in Zürich, Basel, Bern, Buchs, Lugano, Luzern, Genf, Schindellegi http://www.otp.ch/outplacement/?gclid=CNbemJTg0csCFQcUGwodoicOLQ

Mäder und Partner: Standorte in Zürich, Basel, Baden, Lausanne http://maederundpartner.ch/leistungen

Die Stellensuche nach der Kündigung ist extrem schwer. Gerade auf dem modernen Arbeitsmarkt, wo grosse Flexibilität und schnelle Anpassungsfähigkeit als Muss gelten. Aber auch für Arbeitgeber kann es hart sein, sich von einem Mitarbeiter zu trennen.

Outplacement-Berater, wie das Unternehmen von Rundstedt, machen es sich deshalb zur Aufgabe, nicht nur den Arbeitnehmenden sondern auch betroffenen Unternehmen unter die Arme zu greifen. Dazu begleiten die Berater betroffene Arbeitnehmer durch den Gesamten Bewerbungsprozess  und helfen ihnen so bei der beruflichen Neuorientierung.

Ablauf von Outplacement

Anders als ein normaler Karriereberater begleiten die Outplacement-Berater ihre Klienten von der Kündigung an, bis nach Antritt der neuen Stelle. «Bei uns erfolgt das Outplacement in drei Phasen», erklärt Dr. Pascal Scheiwiller, verantwortlicher Geschäftsführer der von Rundstedt Schweiz.

In der Marktvorbereitungsphase werden Betroffene stabilisiert und fit für den Arbeitsmarkt gemacht und alle Bewerbungsunterlagen bereitgestellt. Phase zwei beschäftigt sich mit mit der Stellensuche, wobei sowohl der offene als auch verdeckte Arbeitsmarkt gezielt angegangen und bearbeitet wird. In der dritten und letzten Etappe wird sichergestellt, dass der Arbeitnehmer einen guten Start im neuen Unternehmen hat und sich entsprechend einarbeiten kann.

Vorteile

Vorteile für beide Seiten

Die Vorteile für Arbeitnehmer sind offensichtlich: Sie erhalten Hilfe dabei, ihre schwierige Situation zu meistern, die Suche nach einer neuen Stelle dauert meist weniger lang und dank der Expertenhilfe erkennen Betroffene oft ganz neue Berufschancen. «Ausserdem fallen weder für die Betroffenen, noch für die neuen Arbeitgeber Kosten an», sagt Pascal Scheiwiller. Alle Outplacement-Kosten werden nämlich vom vorherigen Arbeitgeber übernommen.

Outplacement ist ein Zeichen der Wertschätzung und zeigt den Arbeitnehmern, dass sich ihre Firma um sie kümmert.

Aber auch der ehemalige Arbeitgeber profitiert vom Outplacement: Es bietet ihm eine Möglichkeit, sich auf faire Weise von Mitarbeitern zu trennen. Durch Outplacement haben Unternehmen eine Möglichkeit, ihre soziale Verantwortung gegenüber Gekündigten wahrzunehmen und sich so vor einem Reputationsschaden zu schützen. Auch auf die bestehenden Mitarbeiter wirkt sich Outplacement positiv aus. «Es ist ein Zeichen der Wertschätzung und zeigt den Arbeitnehmern, dass sich ihre Firma um sie kümmert.»

Ein ungeschriebenes Gesetz

«Aufgrund unseres liberalen Arbeitsrechts glauben Führungspersonen aus dem Ausland oftmals, in der Schweiz könnten Mitarbeiter einfach so entlassen werden», sagt Pascal Scheiwiller. Dem ist aber nicht so. Zwar haben Firmen in der Schweiz, im Gegensatz zum Ausland bei Entlassungen wenig rechtliche Verpflichtungen. Sie tragen aber eine hohe soziale Verantwortung.

Der öffentliche Ruf eines Unternehmens kann erheblichen Schaden davon tragen, wenn dieses Gesetz nicht eingehalten wird.

In der Schweiz gelte es als ungeschriebenes Gesetz, dass sich Unternehmen nach der Entlassung um ihre ehemaligen Mitarbeiter kümmern. «Der öffentliche Ruf eines Unternehmens kann erheblichen Schaden davon tragen, wenn dieses Gesetz nicht eingehalten wird», meint der Experte.

Outplacement als fester Bestandteil der Firmenkultur

Laut dem Outplacement-Experten werden jährlich in der Schweiz ungefähr 50 Millionen Franken für Outplacement ausgegeben. «Gerade bei Grossfirmen und internationalen Unternehmen ist Outplacement mittlerweile selbstverständlich und fester Bestandteil der Firmenkultur.»

Aber nicht nur Grosskonzerne setzen auf die Beratung nach der Kündigung. Der Anteil an KMU und regional verankerten Firmen, die Outplacement bei von Rundstedt in Anspruch nehmen, ist ungefähr gleich gross.

Job gesucht

Gerade Leute, die keine Lehre absolviert haben und nur schlecht Deutsch sprechen sind sehr auf die Hilfe bei der Stellensuche angewiesen.

Nicht nur für Kaderleute

Noch vor einigen Jahren war Outplacement nur in Managerkreisen bekannt und wurde bloss Kaderleuten angeboten. Mittlerweile sei Outplacement eine Dienstleistung für alle. «Gerade Leute, die keine Lehre absolviert haben und nur schlecht Deutsch sprechen sind sehr auf die Hilfe bei der Stellensuche angewiesen», sagt Scheiwiller.

Arbeitnehmenden der mittleren und unteren Unternehmensebenen, wird oftmals ein Gruppenoutplacement angeboten. «Auch bei Massenentlassungen entscheiden sich Unternehmen meist für das Gruppenoutplacement.» Bei dieser Beratungsform findet der Wissenstransfer in der Gruppe statt. Aber auch hier gibt es Einzelsitzungen und die Arbeitnehmer erhalten persönliche Unterstützung.

Stabile Nachfrage

Die Preise der Beratung unterscheiden sich vor allem nach Unternehmensebene, auf welcher die Gekündigten tätig waren. Das Outplacement für Manager kostet zwischen 15’000 und 30’000 Franken. Beratungen für Mitarbeiter der unteren und mittleren Unternehmensebene variiert zwischen 10’000 und 20’000 Franken. Die Preise des Gruppenoutplacements liegen zwischen 2’000 und 5’000 Franken pro Person.

Anders als man annehmen würde, ist das Outplacement Business nicht so stark antizyklisch.

Die Nachfrage nach Outplacemen-Beratungen in der Schweiz ist relativ stabil, weiss Pascal Scheiwiller. «Anders als man annehmen würde, ist das Outplacement Business nicht so stark antizyklisch. Aufgrund der liberalen Arbeitsmärkte führen Schweizer Unternehmen strukturelle Änderungen laufend aus und es kommt zu weniger stark ausgeprägten Rezessionsschocks und Abbauschüben. Wir haben in der Schweiz eine recht stabile und gesunde Grundfluktuation»