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Dieser Karriereschritt sollte unbedingt detailliert geplant und gründlich durchdacht werden.

Weiterbildungskosten – so planen Sie richtig

Weiterbildung Weiterbildung und der Erwerb von Diplomen sind für die berufliche Karriere wichtig – aber auch kostspielig. Eine genaue Planung der Finanzierung ist deshalb unumgänglich.

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Wer sich weiterbilden will, der sollte die Finanzen so früh wie möglich abklären. Denn neben den Schulgebühren und dem Material muss oft auch mit einem tieferen Lohn gerechnet werden, bedingt durch ein reduziertes Arbeitspensum. Nicht immer muss dies jedoch aus der eigenen Tasche bezahlt werden – je nach Vermögenslage können ein Darlehen oder ein Stipendium beantragt werden.

Die Auflagen dafür unterscheiden sich von Kanton zu Kanton: Die finanzielle Lage, das Vermögen, aber auch der Fehlbetrag zwischen Lebenshaltungs- und Ausbildungskosten können dabei bewertet werden. Die Ausbildung muss aber auf jeden Fall als sinnvoll angesehen werden und zu einem anerkannten Abschluss führen. Zuständig für Stipendien-Gesuche ist jeweils der Wohnkanton. Alle Stellen sind im Internet präsent, wo auch erklärt wird, wo und wie ein Gesuch eingereicht werden muss. Weiterbildungskosten können unter Umständen auch von den Steuern abgezogen werden.

Nebst der öffentlichen Hand gibt es aber auch diverse – unter Bundesaufsicht stehende – private Stiftungen und Fonds, die Gelder zur Verfügung stellen. Eine Liste findet man im Eidgenössischen Stiftungsverzeichnis.

Kostenlose Tools können helfen

Weiterbildungskosten müssen meist im Vornherein bezahlt werden, da man sich an einen rechtskräftigen Vertrag bindet – darüber sollte man sich im Klaren sein. Denn es bedeutet, dass einem bei frühzeitigem Abbruch die Schulgebühren in der Regel nicht zurückerstattet werden. Dies gilt auch für gesundheitsbedingte Ausfälle, oder anderen unvorhersehbaren Umständen, die das Vollenden der Ausbildung nicht mehr möglich machen.

Im Netz gibt es verschiedene kostenlose Tools, die helfen, die Finanzierung einer Weiterbildung zu planen. Die Plattform karriere.ch zeigt beispielsweise auf, welche Möglichkeiten es gibt, und wer sich an den Kosten beteiligen könnte. Daneben ist es möglich – neben den Standardgebühren – die Gesamtkosten einer Ausbildung zu berechnen. Jobagent.ch führt ein ähnliches Angebot.

Wer in eine sinnvolle und dem Jobprofil entsprechende Weiterbildung investiert, der kann davon nur profitieren. Darin sind sich Experten einig. Der dafür aufgebrachte Betrag bringt später die meiste Rendite. Um nicht ins offene Messer zu laufen, sollte dieser Karriereschritt im Vornherein jedoch unbedingt detailliert geplant und gründlich durchdacht werden.